Der TexDAX gehört zum Prime Standard der Deutschen Börse AG und umfasst 30 der 35 größten Technologiewerte, die folgende Kriterien erfüllen: Marktkapitalisierung, Free-Float-Gewichtung, Fortlaufender Xetra-Handel und  Orderbuchumsatz auf Xetra / Börse Frankfurt (Parkett). Als Basis zur Berechnung des Indexstands wurden am 30.12.1997 1.000 Basis-Punkte festgelegt. Seitdem berechnet die Deutsche Börse den Index aus Kursen des elektronischen Handelssystems Xetra, dessen Handelszeiten von 09.00 Uhr - 17.30 Uhr gelten. Informieren Sie sich auf der Seite der Öffnungszeiten deutscher Börse über die jeweils aktuellen Handelszeiten und Feiertage 2020. Zwischen 17.45 Uhr und 20.00 Uhr wird der Late Index des TecDAX berechnet. Dieser indiziert die Kursentwicklung der TecDAX Werte nach Handelsschluss und basiert auf den Kursen des Handels der Frankfurter Parkett-Börse für Wertpapiere. 

Im TecDAX befinden sich 30 der 35 größten Technologiewerte in Bezug auf Umsatz und Marktkapitalisierung. Die Bewertung findet quartalsweise, d.h. 4x pro Jahr statt. In 2020 wird die Dividende des abgelaufenen Geschäftsjahres beschlossen und ausgeschüttet. Die TecDAX Dividenden 2020 werden auf den Hauptversammlungen der TecDAX Unternehmen  beschlossen. Seit 2017 werden Dividenden ab dem dritten Bankarbeitstag nach der Hauptversammlung ausgezahlt. Die TecDAX Dividenden für 2020 werden in 2021 ausgeschüttet. 

 

Ordentliche Hauptversammlung vs. außerordentliche Hauptversammlung

In der Hauptversammlung wird das Stimmrecht nach den entsprechenden Aktien-Nennbeträgen ausgeübt und bei den Stückaktien nach deren genauer Zahl. Die Satzung der AG kann jedoch eine andere Regelung vorschreiben. Für die Abstimmungen in der Hauptversammlung gilt eine einfache Mehrheit, wenn in der betreffenden Satzung nichts anderes vorgesehen ist. Bei Beschlüssen, beispielsweise einer Liquidation der Gesellschaft oder einer Änderung der Satzung, müssen mindestens drei Viertel des Gesellschaftskapitals zustimmen, welches auf der Hauptversammlung vertreten ist. Die so genannte Sperrminorität reicht zur Verhinderung dieser Beschlüsse aus.

Neben der ordentlichen Hauptversammlung gibt es auch noch die so genannte außerordentliche Hauptversammlung, die nicht jährlich stattfindet, sondern aufgrund besonderer Anlässe. Solche Anlässe können zum Beispiel unerwartete Ereignisse sein wie Übernahmen, die Abberufung von Aufsichtsräten oder Kapitalmaßnahmen. Der Vorstand lädt zur Hauptversammlung aufgrund des eigenen Entschlusses oder einem Minderheitenvotum von Aktionären ein. Dadurch kann es binnen eines Jahres zu mehreren (außerordentlichen) Hauptversammlungen einer Aktiengesellschaft kommen.